ADHS & Autismus

Diagnostik für Erwachsene

Vielleicht begleiten Sie schon länger Fragen wie: Warum fallen mir manche Dinge so schwer, obwohl ich mich sehr anstrenge? Warum fühle ich mich in bestimmten Situationen anders als andere Menschen? Oder Sie haben selbst den Verdacht, dass ADHS oder Autismus eine Erklärung für bisher schwer verständliche Erfahrungen sein könnte.

In meiner Praxis biete ich eine leitlinienorientierte Neurodivergenzdiagnostik für ADHS, ASS und AuDHS an an. Das Angebot richtet sich an Privatversicherte, Beihilfeberechtigte und Selbstzahlende.

Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell eine Diagnose zu finden. Ziel ist vielmehr, Ihre Lebensgeschichte, aktuelle Situation und individuellen Erfahrungen sorgfältig zu betrachten und gemeinsam ein möglichst stimmiges Bild zu entwickeln.

Wie läuft die Diagnostik ab?

Die Diagnostik besteht aus mehreren aufeinander aufbauenden Gesprächen und diagnostischen Verfahren. Dabei werden unter anderem Ihre aktuelle Situation, Ihre Entwicklung und Ihre bisherige Lebensgeschichte betrachtet. Ergänzend kommen standardisierte Fragebögen und strukturierte diagnostische Interviews zum Einsatz.

Ein wichtiger Bestandteil ist die differentialdiagnostische Betrachtung. Ähnliche Schwierigkeiten können unterschiedliche Ursachen haben und neurodivergente Strukturen können gemeinsam mit anderen psychischen Belastungen auftreten. Deshalb schauen wir auch darauf, welche anderen Erklärungen für die beschriebenen Schwierigkeiten in Frage kommen.

Der reguläre Umfang der Diagnostik beträgt

ADHS: 4 Sitzungen

Autismus-Spektrums-Störungen (ASS): 5 Sitzungen

ADHS und ASS kombiniert: 7 bis 8 Sitzungen

Die Sitzungen dauern jeweils 50 Minuten. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychotherapeut (GOP).

Am Ende steht nicht nur eine Diagnose

Am Ende der Diagnostik besprechen wir die Ergebnisse ausführlich miteinander.

Wenn sich die Diagnose bestätigt, erhalten Sie einen schriftlichen Befundbericht. Darin werden die wesentlichen diagnostischen Ergebnisse und die daraus ableitbaren Empfehlungen zusammengefasst.

Wenn sich die vermutete Diagnose nicht bestätigt, ist das Ergebnis nicht weniger wichtig. Gemeinsam schauen wir dann darauf, welche anderen Erklärungen für Ihre Erfahrungen und Schwierigkeiten sinnvoll sind und welche nächsten Schritte sich daraus ergeben können.

Mir ist dabei besonders wichtig, dass auch Raum für die persönliche Bedeutung des Ergebnisses bleibt. Eine vermutete Diagnose kann mit Hoffnung, Erleichterung oder dem Gefühl verbunden sein, endlich eine Erklärung für die eigene Lebensgeschichte zu finden. Ein Ausschluss oder ein anderes differentialdiagnostisches Ergebnis kann dagegen Enttäuschung, Unsicherheit oder neue Fragen auslösen.

Darüber möchte ich mit Ihnen offen sprechen. Diagnostik bedeutet für mich deshalb nicht nur, Kriterien zu prüfen, sondern auch gemeinsam zu verstehen, was das Ergebnis für Sie und Ihren weiteren Weg bedeutet.

Und danach?

Eine Diagnose kann ein hilfreicher Ausgangspunkt sein, muss aber nicht automatisch eine Behandlung nach sich ziehen.

Wenn Sie sich nach der Diagnostik eine psychotherapeutische Begleitung wünschen, kann eine anschließende Behandlung in meiner Praxis möglich sein.

Dabei steht nicht die Behandlung von Eigenschaften oder Merkmalen im Vordergrund. Wir schauen vielmehr darauf, welche konkreten Schwierigkeiten Sie erleben, welche Ressourcen Ihnen bereits zur Verfügung stehen und welche Bedeutung bestimmte Muster für Ihr Leben entwickelt haben.

Bei ADHS können dabei beispielsweise Selbstorganisation, Emotionsregulation, Überforderung oder der Umgang mit Anforderungen eine Rolle spielen. Bei Autismusspektrumsstörungen können unter anderem Reizverarbeitung, soziale Anforderungen, Selbstverständnis, Masking, Erschöpfung oder der Umgang mit den eigenen Bedürfnissen wichtige Themen sein.

Terminvereinbarung

Die Terminvereinbarung für die Diagnostik erfolgt über das Terminbuchungstool meiner Praxis.