Sexualtherapie

Sexualität ist für Menschen ein wichtiger Teil ihres Lebens und ihrer Beziehungen. Scham, Leistungsdruck oder die Sorge, mit den eigenen Erfahrungen allein zu sein, führen nicht selten dazu, dass Menschen lange warten, bevor sie sich Unterstützung suchen.

Im Kontext der Sexualtherapie biete ich einen geschützten und wertfreien Rahmen, um über Sexualität, Intimität und Lust ins Gespräch zu kommen. Dabei begleiten uns oft frührere Beziehungserfahrungen, Selbstwertthemen sowie Erwartungen oder den Umgang mit dem eigenen Körper. Diese Zusammenhänge gemeinsam zu verstehen, eröffnet oft neue Möglichkeiten für Veränderung.

Mögliche Anliegen

Sexualtherapie kann unter anderem hilfreich sein bei

  • sexueller Unzufriedenheit oder Lustlosigkeit
  • unterschiedlichen Bedürfnissen in einer Beziehung
  • sexuellen Funktionsstörungen, Schmerzen beim Sex
  • Unsicherheiten in Bezug auf die eigene Sexualität
  • sexuellen Fantasien oder Vorlieben
  • BDSM, Kink und alternativen Beziehungsformen
  • Auswirkungen von Krankheit, Trauma oder belastenden Lebensereignissen auf die Sexualität
  • Schwierigkeiten im Umgang mit Pornografie oder digitaler Sexualität

Nicht jedes Anliegen muss einen Krankheitswert haben. Oft geht es darum, die eigene Sexualität besser zu verstehen und einen selbstbestimmten Umgang damit zu entwickeln.

Häufige Frage

Finden im Rahmen einer Sexualtherapie sexuelle Handlungen oder Berührungen statt?

Nein. Sexualtherapie ist eine Form der Gesprächstherapie. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Verstehen Ihres Anliegens sowie die Entwicklung neuer Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten. Je nach Fragestellung können Anregungen oder Übungen besprochen werden, die Sie außerhalb der Sitzungen eigenständig oder gemeinsam mit Ihrer Partnerperson ausprobieren können